DoMa: Trassenbefahrung mit dem RVR

29. Juni 2022

In dem kürzlich eröffneten Raumordnungsverfahren (ROV) für die Wasserstoffleitung Dorsten-Marl (DoMa) wird unter anderem der mögliche Trassenverlauf der neuen Leitung untersucht. Die DoMa soll von der bestehenden OGE Station in Dorsten nach Marl zum Chemiepark führen und dabei nicht den kürzesten, sondern für den Anwohner sowie Natur und Landschaft verträglichsten Weg durch die Region nehmen.

Wie der Verlauf für die ca. 9 km lange Pipeline aussehen könnte und welche Standortkriterien bei der Planung beachtet werden, präsentiere das Trassenplanungsteam der OGE Vertretern des Regionalverband Ruhr (RVR) bei einer Radtour entlang des geplanten Trassenverlaufs.

Vom Förderturm der ehemaligen Zeche Fürst Leopold radelten sie rund 25 km auf und entlang der möglichen Trassen zwischen Dorsten und Marl. Dabei erkundeten sie die wichtigsten Stationen für eine ökologische und wirtschaftliche Planung, wie zum Beispiel, den Startpunkt der Leitung an der Station Dorsten, die Umgehung des Naturschutzgebiets Hervester Bruch, die Querung der Lippe sowie den Zielbereich am Chemiepark Marl, von dem die ortsansässige Industrie mit Wasserstoff versorgt werden soll.

Die Planungsunterlagen zum ROV der DoMa sind aktuell noch bis zum 08. Juli online auf der Seite des RVR einsehbar.

Auf der folgenden Karte ist links die Station Dorsten und rechts der Chemiepark Marl sowie die im ROV eingereichten Korridore und die bestehenden Leitungen (blau) zu erkennen. Die hellblaue Linie zeigt die Strecke der Radtour.

Teilnehmer v.l.n.r.: Herr Schmitz (OGE), Herr Gerber und Frau Winter (RVR), Herr Schlusemann (OGE)

 

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