Experten erklären Kartenmaterial

Rückblick Dialogmärkte 2022

11. April 2022

OGE besuchte Ende März mit Dialogmärkten das Ruhrgebiet und das westliche Münsterland, um über die geplanten Wasserstoff-Leitungen in den Regionen zu informieren. Die Experten stießen dabei auf viele aufgeschlossene und interessierte Besucherinnen und Besucher, die den geplanten Wasserstoff-Leitungen Dorsten-Hamborn (DoHa), Dorsten-Marl (DoMa) und Heek-Epe (HEp) positiv gegenüberstanden.

Fünf Termine, fünf Städte: Im März veranstaltete OGE mehrere Dialogmärkte im Rahmen der frühen Öffentlichkeitsbeteiligung, um über die geplanten Wasserstoff-Neubauprojekte im Ruhrgebiet und im westlichen Münsterland zu informieren. Die OGE-Fachexperten besuchten Heek, Oberhausen, Dorsten, Duisburg-Walsum und Marl. Ungewöhnlich: Statt Skepsis, gab es vor Ort häufig Zuspruch und Lob für die Pläne. Manche fragten sogar, ob die Leitungen nicht noch schneller gebaut werden könnten.

So lief der Dialogmarkt ab

Die interessierten Besucherinnen und Besucher konnten auf der Veranstaltung mit Fachansprechpartnern an verschiedenen Themeninseln ins Gespräch kommen, beispielsweise zu den Themen Umwelt und Naturschutz oder Bau und Sicherheit. Gerade betroffene Anwohner und Landwirte interessierten sich besonders für einen möglichen Trassenverlauf und das Thema Eigentum. Andere Besucher wollten mehr dazu erfahren, wie der transportierte Wasserstoff erzeugt und genutzt wird. Für diese Fragen stand nicht nur die OGE, sondern auch weitere Industriepartner zur Verfügung. So wie die Ansprechpartner des Abnehmers RWE Gas Storage West, die in Heek über einen geplanten Wasserstoffspeicher in Epe informierten.

Frühzeitiges Gesprächsangebot vor Ort

Ziel der Dialogmärkte war, früh ins Gespräch mit Interessierten und eventuell Betroffenen zu kommen, Fragen zu beantworten und Rückmeldungen aufzunehmen. Denn die Leitungen selbst stehen noch vor dem ersten Genehmigungsverfahren, dem Raumordnungsverfahren. Die Dialogmärkte waren ein freiwilliges Dialogangebot der OGE und der Projektpartner Nowega und Thyssengas. Dieses Angebot nahmen neben Interessierten und Anwohnern auch Politiker, Verbandsmitglieder, beispielsweise vom BUND sowie Unternehmen wie Duisport als auch Vertreter der regionalen Stadtwerke wahr. Auch Medien- und Pressevertreter besuchten die Märkte, sodass breit in den lokalen Medien über die geplanten Leitungen berichtet wurde. Insgesamt kann von sehr gelungenen Dialogmarkt – Informationsveranstaltungen gesprochen werden, die eine offene und transparente Kommunikation ermöglichten.

Weitere Informationen zu den Dialogmärkten finden Sie auf den Unterseiten DoHa, DoMa und HEp.

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