Vorgehen Neubauleitungen Genehmigungsverfahren

1. März 2022

Die Trassenfindung erfolgt im Rahmen eines mehrstufigen Prozesses und orientiert sich an klar definierten Grundsätzen. Zunächst wird im Rahmen eines Raumordnungsverfahren mögliche Trassenkorridore von mehreren hundert Metern Breite (600 m) identifiziert, in dem eine neue Leitungstrasse verlaufen könnte. Nach der Bewertung aller raumwirksamen Kriterien und der behördlichen Genehmigung ergibt sich ein raumgeordneter Trassenkorridor.

Im Anschluss erfolgt das zweite Genehmigungsverfahren, hier erfolgt im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens eine grundstücksgenaue und zentimetergenaue Planung des Leitungsverlaufs. Zu den genannten Grundsätzen gehört unter anderem das sogenannte Bündelungsgebot, das eine Verlegung nach Möglichkeit neben bestehenden Infrastrukturen wie anderen Fernleitungen oder Verkehrswegen vorsieht. Ein weiterer Grundsatz ist eine möglichst geringe Beeinträchtigung von Siedlungsbereichen ebenso wie von besonders geschützten Gebieten (z.B. Naturschutz- oder Wasserschutzgebiete). Bei der Umstellung bestehender Leitungen wurden diese Belange bereits im Rahmen der damaligen Genehmigungsverfahren berücksichtigt.

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